Anmo art/cha — Shopify-Shop für Teeladen & Galerie

- Kundin
- Anmo art/cha — Teeladen & Kunstgalerie, Düsseldorf
- Rolle
- End to end: Beratung, Setup, Theme, Launch, Übergabe
- Zeitraum
- 4 Wochen
- Jahr
- 2019
- Stack
- Shopify (Theme-Customizing)
- Status
- Seit 2019 live, von der Inhaberin selbst betrieben
Kontext
Ein Teeladen und eine Kunstgalerie unter einem Dach, mit Ladengeschäft in Düsseldorf und ohne eigene Technik. Die Aufgabe war online verkaufen, ohne danach jemanden einstellen zu müssen, der die Software bedient. Die Kundin musste nach der Übergabe unabhängig sein, auch von mir.
Entscheidungen
Decision 1
Shopify statt Eigenentwicklung
Ich hätte auch etwas Eigenes bauen können, mit mehr Freiheit im Layout, aber auch mit einer größeren Rechnung und einer dauerhaften Abhängigkeit von mir. Shopify war der Tausch in die andere Richtung: weniger Gestaltungsfreiheit, dafür eine Plattform, die ein kleines Unternehmen allein betreiben kann. Bestellungen, Zahlungen, Versand und Produktpflege laufen ohne Entwickler.
Trade-off: Weniger Freiheit im Layout, aber keine Abhängigkeit von einem Entwickler. Für diese Kundin war das die einzig vertretbare Empfehlung, auch wenn ein Eigenbau für mich das bessere Geschäft gewesen wäre.
Decision 2
Ausverkauft bleibt sichtbar
Ein kleiner Laden kann nicht viele Artikel vorhalten. Jeder Platz im Sortiment muss sich rechnen. In der Beratung habe ich eine Option auf den Tisch gelegt: ausverkaufte Produkte sichtbar lassen, statt sie auszublenden. So wird der Katalog selbst zum Messinstrument. Woran Kundinnen hängenbleiben und wonach trotz Nichtverfügbarkeit gefragt wird, fließt in die Entscheidung ein, was nachbestellt wird. Die Inhaberin hat sich dafür entschieden. Die Varianten haben wir auf Packungsgrößen begrenzt, damit die Pflege einfach bleibt.
Trade-off: Sichtbare Nichtverfügbarkeit riskiert Frust bei Kundinnen. Dafür bekommt der Laden ein Nachfragesignal, das er sonst nie hätte.
Decision 3
Die Übergabe gehört zum Projekt, nicht an dessen Ende
Zum Projekt gehörte ein intensives Onboarding: wo Bestellungen ankommen und wie sie bearbeitet werden, wie sich Inhalte im Theme ändern lassen, wie neue Produkte angelegt werden. Der Maßstab: Die Kundin ruft mich nicht an, um ein Produkt einzustellen.
Trade-off: Onboarding kostet Projektzeit. Aber es ist der Unterschied zwischen einem Shop, der nur übergeben wurde, und einem, der tatsächlich betrieben wird.
Einblicke
Folgt in Kürze
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Ergebnis
Der Shop ist seit 2019 live, inzwischen im siebten Jahr, betrieben von der Inhaberin selbst: neue Produkte, Vorbestellungen, Teeverkostungen, Kooperationen laufen ohne mich.
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